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Tasty!
McDonalds und Burger King machen fetter als nötig
Interessanter Artikel zu Transfetten bei Spiegel Online und sehr detailliert ein etwas älterer Artikel bei Surfmed. In verschiedenen Versuchen konnte gezeigt werden, dass industrielle Fette viel eher dick machen als herkömmliche Fette oder Öle und vor allem um den Bauch herum besonders ansetzen.

Interesssant auch die folgende Tabelle aus Österreich: Fast alle Produkte von McDonalds und Burger King weisen enorm hohe Transfett-Werte auf. Das ist insofern ärgerlich, da es mit anderen Fetten sicher ähnlich lecker wäre und nicht genauso dick machen würde. Man sieht in der Tabelle auch, dass z.B. Nusscreme aka Nutella je nach Hersteller mit 0,15 % und 2,75 Prozent Transfetten produziert wird. In Dänemark hat man bereits Transfett-Werte über zwei Prozent verboten.

Wäre schön, wenn sich Deutschland zu einem ähnlichen Transfett-Grenzwert durchringen könnte. Aber ansonsten eben: Hamburger und Pommes selber machen und in natürlichem Öl frittieren (am besten Rapsöl).

 
I... haben Männer und Frauen mit einer sogenannten Apfelfigur ein deutlich erhöhtes Risiko ...

Der Begriff grenzt ja schon hart an Euphemismus.

Aber dass Maci, Chips und Fertiggerichte fett und krank machen wusste doch schon jeder, oder? Nun hat das ganze wieder einen neuen Namen, Transfett! Das ist insofern gut, dass neue Schlagwörter neue Debatten ermöglichen. Vielleicht wird Transfett das neue Acrylamid? Dann können wirs auch verbieten, wie die Dänen.
 
Natürlich wusste man schon seit langem, dass manche Fette besonders ungesund sind. Aber ich finde es interessant, dass man die Linie so schön zwischen industriellen Fetten und natürlichen ziehen kann. Das deckt sich doch auch mit den Erfahrungen und Studien, z.B. von der Mittelmeerbevölkerung und ihrer Gesundheit trotz fettiger Nahrung und den ungesunden Amerikanern, die oft fettreduziert essen (aber eben immer noch die falschen Fette).

Der Punkt ist eben nicht zu wissen, dass Chips und Maci fett und krank machen, sondern was genau. Und es liegt anscheinend doch nicht nur daran, dass sie fett und mit viel Weißbrot sind. Das ist doch eine großartige Nachricht, weil das bedeutet, dass es auch gesünderes, fettiges Fastfood geben kann.
 
kannn es nicht, weil fastfood dieser sorte auch maximalen ertrag bringen soll, dh: vernuenftige rohstoffe kosten mehr.
kein industriefrittenfett zu nehmen kostet btw auch deshalb mehr, weil nun die fritte evtl doch haeufiger gewechselt werden muss.
das macht keiner mit, hoechstens sson exot wie harry schulz