Die Story von McDonald's
Wer sie noch nicht kennt, dem hilft der
WDR2-Stichtag von heute weiter. Der
Podcast ist zu empfehlen, denn er geht noch mehr ins Detail als der Text auf der Website.
Sag mir was du isst
und ich erzähle es der Welt: Durch ein Twitterverfolgen von
having wird man selbst verfolgt und kann über eine einfache Twitter-Meldung (was bei manchen ja noch öfter benutzt wird als E-Mail) an @having der Welt mitteilen, was man gerade isst - die veröffentlichen dass dann mit dem Twitter-Konterfei auf der Website. Die komplette Foodhistory gibt es dann
hier (am Beispiel des Autors). Und da sage noch einer, Web 2.0 bringe keine sinnvollen Anwendungen zustande (wer Ironie findet, darf sie behalten).
Wunsch und Wirklichkeit
treffen
hier im Bild auf einander - auch viel Fastfood und Fertiggerichte. Vorsicht: einiges ist wirklich an der Ekelgrenze.
[via
Shopblogger]
Superstarbuck and SuperIKEA me
Der
Tüp hier besucht alle 171 Starbucks-Filialen Manhattans an einem Tag.* Und als ob das nicht schon genug wäre,
lebt er jetzt eine Woche lang (mit Erlaubnis des Managements) im IKEA - inklusive Einnahme der Mahlzeiten im dortigen Restaurant.
[via
Anke Gröner]
*McD USA rüstet übrigens seine Gazillion Filialen alle zu McCafés um, deswegen hat der Starbucks-Gründer die Grande Leitung dort wieder in die Hand genommen.
FF@TV: Supersize Me
Am 6.1.2008 um 0.00 Uhr (also eigentlich am 7.1., aber seien wir nicht kleinlich...) kam
Supersize Me, der Dokufilm des Amerikaners, der sich vier Wochen nur von McD ernährt. Der Film wird wahrscheinlich in den nächsten Wochen in allen ARD-Dritten und auf Festival nochmal wiederholt.
Übrigens bezweifeln laut meiner Programmzeitung einige Experten die Gewichtszunahme und vermuten, er habe Anabolika zur Hilfe genommen. Wie dem auch sei: wenn ich mich vier Wochen nur von Tofu ernähre, bleibt das auch nicht ohne negativen Folgen für meine Gesundheit.
Weitere Gedanken, nachdem ich den Film gesehen habe:
Jemand, der bereits mehr an diese Art Essen gewöhnt ist, würde wahrscheinlich weniger heftige Schwankungen im Gesundheitszustand feststellen.
Für meine Begriffe muss mit der Leber von Spurlock schon vorher etwas nicht in Ordnung gewesen sein.
Interessanter als die eigentliche Handlung fand ich die Dokumentarteile zwischendrin. Die hätten wahrscheinlich einen guten Dokumentarfilm ergeben, ohne dass sich der Regisseur seine Gesundheit ruinieren musste.
FF@TV
Jetzt. Gestern. Auf Kabel 1.
EDIT: drei Sendungen beschäftigten sich mit dem Thema "Fastfood".
Erst suchte der Onkel von "K1 - Das Magazin" nach dem "perfekten Fastfood" und enthüllte einige Fakten zum Thema. Kaum neue Informationen, die Sendung war entbehrlich. Kräftig unterstützt von der Kette mit dem M, übrigens.
Dann stellte eine Reportage einen bestehenden Laden und drei Neueröffnungen von diversen Fastfood-Etablissements vor: den Schnitzelhuber in Düsseldorf (dessen Namen auf den Mitarbeiterklamotten war merkwürdigerweise unkenntlich gemacht), culux in Köln (dessen Webserver anschließend vermutlich unter dem Andrang abschmierte, jedenfalls war er lange nicht erreichbar), ein Restaurant in Nürnberg, wo die Speisen über eine Rutsche zum Kunden kommen (im Topf, aus dem man dann auch speist) und das neue "Nordsee" am Flughafen Düsseldorf, mit edelsten Meeresfrüchten in der Auslage. Auch hier hats einen nicht wirklich vom Hocker gerissen, viel interessanter als den Fresskram fand ich die Frage, wieso die meisten erst einen Tag vor Eröffnung die wichtigen Dinge erledigen. Also mehr eine Getting Things Done-Reportage. Immerhin McDonald's-frei.
Sendung drei (Fastfood-Duell) zeigte, wie ein Sternekoch gegen den Lieferchinesen ankochte (und natürlich gewann). Ich glaube trotzdem nicht, dass diese Familie ihre Gewohnheit ändern wird, dreimal pro Woche da zu bestellen.
EDIT2: die Sendung 1 war wohl nicht der Bringer, weswegen Kabel 1 die Reihe nach nur zwei Folgen einstellte und entgegen der Beteuerung in den TV-Zeitschriften wieder Menschen beim Ohne-Sprachkenntnis-und-Verstand-aus-Deutschland-Verschwinden beobachtete.
Jeder kann kochen
Und? Schon gesehen,
Ratatouille, den Film über die "Haute Cuisine"? Also positiv ist auf jeden Fall die Liebe zu guten Zutaten und zur sorgfältigen Zubereitung, die aus jeder Pore des Films duftet. Und dass es nicht immer exotische Gerichte sein müssen, die gut schmecken.
Negativ sind die vielen Verschwurbelungen, die US-Schreiber da rein schreiben meinen zu müssen wie die Fastfoodmanie des Chefs unter dem Namen seines Vorgängers (die niemals aufgelöst wurde) oder die Erbschaftsgeschichte, die auch unbefriedigend gelöst wurde.
Süffig im Geschmack, spritzig, nicht zu süß und überraschend im Abgang.